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Kräuter & Gewürze Rotklee Ein sanftes Pflanzen- hormon bei Wechseljahres- beschwerden ...mehr
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Schwangerschaft: Anzeichen Der Beginn einer Schwangerschaft äußert sich von Frau zu Frau anders. Während einige Frauen sehr schnell spüren, dass sich ihr Körper verändert, erkennen andere nur sehr geringe oder späte Anzeichen. Dies hängt auch davon ab, ob die Schwangerschaft unverhofft kommt, oder ob es sich um ein geplantes Baby handelt. Auch äußere Umstände wie Stress können dazu führen, dass die Schwangerschaft erst sehr spät bemerkt wird. Lediglich das Ausbleiben der Monatsblutung (Amenorrhö) ist ein Zeichen, das bei allen Frauen auftritt. Andere häufige Anzeichen einer Schwangerschaft sind: ● Übelkeit, besonders morgens (die „Morgenübelkeit“) ● Spannungsgefühl und erhöhte Empfindlichkeit der Brüste ● Häufiger Harndrang ● Dunklere Pigmentierung der Brustwarzenhöfe ● Vergrößerung der Brustwarzen. Autor: Karin Wunder, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008
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Schwangerschaft: Vorsorge-Untersuchungen Während der Schwangerschaft hat die werdende Mutter gesetzlichen Anspruch auf zehn Vorsorge-Untersuchungen beim Frauenarzt. Jede dieser Vorsorge-Untersuchungen beinhaltet Gewichtskontrolle, Blutdruckmessung, Urin-Untersuchung und Blut-Untersuchung und die Abtastung des Unterleibs. Im Mutterpass werden alle wichtigen Untersuchungsergebnisse sowie der errechnete Geburtstermin und weitere für Schwangerschaft und Geburt wichtige Details festgehalten. Außerdem werden mindestens drei Ultraschall-Untersuchungen durchgeführt, sowie im fortgeschrittenen Stadium das Abhören der Herztöne mit einem Stethoskop sowie ein CTG (Herz-Wehen-Schreiber). Laboruntersuchungen wie ein Test auf Toxoplasmose, Listeriose oder Schwangerschaftsdiabetes sind individuell angebracht und gehören nicht zu den Standard-Vorsorge-Untersuchungen. Eine Fruchtwasser-Untersuchung, Chorionzottenbiopsie und Nabelschnurpunktion sind nur ratsam, wenn bestimmte Risikofaktoren für Fehlbildungen vorliegen, weil diese Untersuchungen nicht ohne Risiko sind. Autor: Karin Wunder, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008
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Schwangerschaft: Verlauf Eine Schwangerschaft dauert in der Regel vierzig Wochen und beginnt rechnerisch gesehen am ersten Tag der letzten Monatsblutung vor der Empfängnis. Das bedeutet, dass viele Frauen zum Zeitpunkt der Entbindung bereits im zehnten Monat schwanger sind. Trotzdem spricht man im Allgemeinen von den „neun Monaten“ der Schwangerschaft. Kommt ein Kind früher zur Welt, stellt das heute normalerweise kein Problem mehr dar. Bei einer Geburt bis zur 37. Schwangerschaftswoche gelten Kinder als Frühgeburten. Die Schwangerschaft wird in drei Drittel (Trimena) unterteilt:
| • | Das erste Drittel der Schwangerschaft (1. Trimenon) | In den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft treten die stärksten Veränderungen auf. Der Körper der Frau stellt sich auf den Embryo ein, die ersten Anzeichen erscheinen. Etwa vier bis fünf Tage nach der Befruchtung nistet sich das Ei in der Gebärmutterschleimhaut ein. Nun beginnt die Verbindung zwischen dem Embryo und dem weiblichen Körper. Es bilden sich bereits alle Organe heraus. Etwa ab der achten Schwangerschaftswoche beginnt das Herz zu schlagen und kann mittels Ultraschall-Untersuchung abgehört werden.
| • | Das zweite Drittel der Schwangerschaft (2. Trimenon) | Ab der 13. Woche der Schwangerschaft heißt das ungeborene Kind nicht länger Embryo, sondern Fötus. Es bilden sich auch schon die Gesichtszüge heraus. Das Geschlecht lässt sich etwa ab der 14. Woche auf dem Ultraschallbild erkennen. Bis zur 22. Woche der Schwangerschaft setzt auch die Bewegungsfähigkeit ein. Die Mutter kann die Bewegungen ihres Babys nun spüren. Häufig lassen in diesem mittleren Teil der Schwangerschaft eventuelle Beschwerden der Mutter nach. Die Milchproduktion in den Brüsten beginnt, und auch das Gewicht erhöht sich. In einigen Fällen kommt es zur Ausbildung der Linea nigra, einer dunklen Linie vom Schambein bis hinauf zum Nabel. Um Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen, empfiehlt es sich nun, die Haut besonders sorgfältig, am besten mit Hautöl, einzucremen und zu massieren.
| • | Das dritte Drittel der Schwangerschaft (3. Trimenon) | Ab der 28. Schwangerschaftswoche bis zur Geburt legt der Fötus am stärksten an Gewicht und Größe zu. Weil dadurch die Organe im Körper der Frau verdrängt werden, kann es zu Verdauungsbeschwerden kommen. Auch Rückenschmerzen sind durch das zusätzliche Gewicht keine Seltenheit. Die Bewegungen des Ungeborenen nehmen weiter zu, es nimmt außerdem die typische Fötusstellung ein. Weitere Informationen www.frauenaerzte-im-netz.de Autor: Karin Wunder, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008 Quellen: Khaschei, K.: Rundum. Schwangerschaft und Geburt. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln 2006 Online-Informationen der Frauenärzte im Netz, (Stand: 06/2008)
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