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Akupunktur: Definition Akupunktur ist ein Heilverfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Die Methode beruht auf der Annahme, dass auf bestimmten Bahnen und Gefäßen im Körper, den Meridianen, die Lebensenergie, das Qi, fließt. Jeder Meridian ist einem Organ zugeordnet. Auf diesen Meridianen lassen sich die jeweiligen Organe durch das Einstechen von Nadeln auf bestimmten Akupunkturpunkten beeinflussen. Da die Traditionelle Chinesische Medizin davon ausgeht, dass Krankheiten und Funktionsstörungen im Körper und in den Organen auf einem Ungleichgewicht der Energieströme fußt, sollen sie durch das Einstechen wieder ins Gleichgewicht kommen. Autor: Karin Wunder, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008
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Akupunktur: Durchführung Vor der Akupunktur führt der Akupunkteur ein ausführliches Gespräch über die Beschwerden und die Krankheitsgeschichte. Zusätzlich stehen die eigene Persönlichkeit sowie die Lebensumstände im Mittelpunkt der Befragung. Die Akupunktur-Behandlung selbst besteht aus mehreren Sitzungen, die je nach Anwendungsgebiet und Schwere festgelegt werden. In welche Punkte bei den verschiedenen Störungen gestochen wird, ist in der Traditionellen Chinesischen Medizin nach Erfahrungswerten festgelegt. In einer entspannten Position, sitzend oder liegend, lassen sich die Punkte nun mit durchschnittlich vier bis zehn Akupunkturnadeln stechen. Die Akupunkturnadeln bestehen aus rostfreiem Edelstahl. Sie sind sehr fein und werden zwischen drei und 80 Millimeter tief in die Haut gestochen, wobei der Maximalwert eher selten vorkommt. Akupunktur ist weitestgehend schmerzfrei; eventuell kann das Einstechen in die Haut einen leichten Schmerz verursachen. Es ist außerdem ratsam, sich während der Behandlung möglichst wenig zu bewegen, da Muskelbewegungen ebenfalls leichte Schmerzen auslösen können. Die Akupunkturnadeln bleiben zwischen zehn und 30 Minuten in der Haut und lassen sich anschließend leicht entfernen. Autor: Karin Wunder, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008
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Akupunktur: Risiken Die Akupunktur ist ein vergleichsweise risikoarmes Verfahren. Während und nach der Behandlung tritt häufig Müdigkeit auf, deshalb ist es ratsam, noch etwas Ruhezeit einzuplanen. Einwegnadeln verhindern außerdem Infektionen (wie Hepatitis oder AIDS), trotzdem können die Einstichstellen sich infizieren. Deshalb ist es sinnvoll, auf die Hygiene besonders großen Wert zu legen. Weitere Informationen Wichtige Infos rund um das Thema finden Sie auch bei der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V. Autor: Karin Wunder, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008 Quellen: Online-Informationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO): www.who.int (Stand: 06/2008) Stiftung Warentest: Die Andere Medizin. Alternative Heilmethoden für Sie bewertet. Stiftung Warentest, Berlin 2005 Stux, G.: Akupunktur, Einführung. Springer, Heidelberg 2007
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Akupunktur;TCM;Traditionelle Chinesische Medizin;Alternative Heilmethode;Qi;Energieströme;Meridian;Lebensenergie;Akupunkturnadel;Schmerztherapie;Kopfschmerzen;Migräne;Arthrose;Rheuma;Rauchentwöhnung |
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