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Sicherheit auf der Piste: Verhalten Auf der Skipiste ist man nicht allein. Deshalb ist besondere Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme gefragt. Dazu gehört neben einem umsichtigen Verhalten auch die Fähigkeit, sein eigenes Können richtig einzuschätzen. Man sollte stets nur auf Sicht fahren und auf die Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnisse achten. Wer auf der Piste anhält, sollte das nicht an unübersichtlichen Stellen oder nach Kurven tun, sondern den Rand der Piste aufsuchen. Fährt man nach einem Stopp in eine Skiabfahrt ein, muss man sich nach oben und unten vergewissern, dass man sich ohne Gefahr wieder einordnen kann. Beim Überholen ist dem anderen Ski- oder Snowboardfahrer immer genügend Raum für ausweichende Bewegungen zu lassen. Autor: Cand. Med. Susanne Günther Datum: 18. Dezember 2009
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Sicherheit auf der Piste: Helm Nie ohne Helm! Was im Straßenverkehr normal ist, wird auch auf der Piste immer wichtiger. Durch schnelle Carvingski und immer mehr begeisterte Skisportler ist die Zahl der Zusammenstöße auf den Pisten deutlich gestiegen. Experten schätzen, dass über 80 Prozent, der dabei entstehenden Kopfverletzungen durch das Tragen eines Helmes hätten verhindert werden können. Der ADAC rät beim Helmkauf ausschließlich zu Modellen die ein CE-Zeichen mit dem Zusatz „EN 1077“ tragen. Das garantiert, dass der Helm die europäischen Sicherheitsanforderungen erfüllt. Dabei muss nicht immer der teuerste Helm der beste sein. Unterschieden werden Typ A und Typ B-Helme: Beim A-Helm umschließt die Helmschale auch die Ohren, beim B-Helm befinden sich dort nur Polster. Sie sind deshalb für höhere Geschwindigkeiten eher ungeeignet. Die passende Form und die richtige Größe des Helms sind sehr wichtig. Am besten lässt man sich diesbezüglich in einem Fachgeschäft beraten. Damit der Helm den Kopf richtig schützen kann, darf er nicht zu locker sitzen. Besonders bei Kindern ist das Prinzip des „Reinwachsens“ fehl am Platz! Autor: Cand. Med. Susanne Günther Datum: 18. Dezember 2009
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Sicherheit auf der Piste: Protektoren Schutzkleidung ist den meisten nur vom Motorradfahren oder vom Inlineskaten bekannt. Doch auch für Ski- und Snowboardfahrer gibt es Westen und Hosen mit integrierten Protektoren für Gelenke und Wirbelsäule. Moderne Materialien nehmen den Kleidungsstücken den Panzer-Charakter und sind ein Muss für Sportler die sich gern in Extremsituationen begeben. Herzstück der Westen und Jacken ist vor allem der Schutz im Wirbelsäulenbereich. Er soll die Erschütterungen durch Stürze auf den Rücken abfangen und das Steißbein vor Brüchen schützen. Zusätzlich Prallschutz bieten die Jacken an Schultern und Ellenbogen. Bei Funktionshosen werden vor allem die seitlichen Hüftknochen, das Steißbein und die Oberschenkel geschützt. Zusätzliche Isolationspolster halten beim Sitzen im Schnee warm. Ein kleiner Nachteil besteht allerdings in der Kombination aus einem Rückenprotektor und einer Protektorenhose. Es kann am Steißbein etwas eng werden, da unter umständen zwei Steißbeinprotektoren aufeinander treffen. Auch für Skianfänger, die unfreiwillig noch häufig den Pistenkontakt suchen, sind Protektoren zu empfehlen. Wer nicht gleich viel Geld in eine Schutzkleidung investieren möchte, kann mit Knie-, Ellbogen- und Handgelenksschützern unter der Skikleidung angebracht, ebenfalls schmerzhafte Erfahrungen reduzieren. Autor: Cand. Med. Susanne Günther Datum: 18. Dezember 2009
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Sicherheit auf der Piste: Skibrille Die meisten Skiunfälle ereignen sich bei schlechter Sicht. Daher sollte jeder Wintersportler auf der Piste eine Skibrille tragen. Diese haben ein breiteres Sichtfeld als normale Brillen oder Sonnenbrillen und sind in der Regel auch mit einem höherem Blendschutz und UV-Filtern ausgestattet. Dies ist besonders wichtig, da nicht nur bei Sonnenschein die Gefahr der Blendung durch stark reflektierende Schneeflächen besonders groß ist. Der Blendungsschutz sollte mindestens in die Normkategorie „2“ fallen. Für Brillenträger gibt es Spezialmodelle, die einen extra tiefen Brilleninnenraum besitzen, so dass sich die normale Brille problemlos darunter tragen lässt. Die Skibrille muss ins Sichtfeld des Helmes passen. Daher die Skibrille beziehungsweise den Helm beim Kauf mitnehmen und testen. Autor: Cand. Med. Susanne Günther Datum: 18. Dezember 2009
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Sicherheit auf der Piste: Lawinenkurse In manchen Ländern, wie zum Beispiel Österreich, Deutschland und der Schweiz, werden Lawinenkurse angeboten. Hier lernen besonders junge Snowboarder und Freeride-Skifahrer wie man Lawinenunglücken vorbeugt und sich im Falle eines Unglücks selber helfen kann. Bergführer und Skiprofis informieren die Teilnehmer über alpine Gefahren. Nach der Theorie, wird das Gelernte in die Praxis umgesetzt und ein Gefahrencheck, Geländecheck, Entscheidungshilfen, Verhaltensregeln und Verschüttetensuche in der Natur geprobt. Weitere Informationen Regeln für die Piste des Dt. Skiverbandes ADAC Skihelm-Test Autor: Cand. Med. Susanne Günther Datum: 18. Dezember 2009 Quellen: Deutscher Skiverband, ADAC
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