Pistenmarkierungen Wie im Straßenverkehr sind die Skipisten beschildert und geben dem Skifahrer die Möglichkeit sich zu orientieren aber auch Gefahren besser einzuschätzen. Die Farbe der Pistenbezeichnug sagt dabei etwas über ihren Schwierigkeitsgrad aus, die Nummer in der Mitte dient nur der Orientierung im Skigebiet.
Blaue Piste – Leicht: Blau markiert sind Pisten die sich auch für Anfänger eignen. Die Pisten haben kein starkes Gefälle und wenig Unebenheiten.
Rote Piste – Mittelschwer: Rot markierte Pisten sollten erst befahren werden, wenn eine gewisse Sicherheit beim Skifahren besteht. Sie kann streckenweise steilere Abfahrten aufweisen und auch einige Unebenheiten. Sie werden bei Skikursen von Anfängern erst nach fünf Tagen Training befahren.
Schwarze Piste – Schwer: Schwarze Pisten sind nur für gute Skifahrer und Profis geeignet. Sie zeichnen sich durch starke Gefälle und Unebenheiten aus. Sie sollten auf keinen Fall von Anfängern befahren werden.
Gelbe Routen – Schwer: Gelb markierte Abfahrtsrouten sind ebenfalls nur für erfahrene Ski- und Snowboardfahrer geeignet. Diese Abfahrten werden weder präpariert noch kontrolliert und verlangen vom Wintersportler neben einer guten Kondition auch Kenntnisse über das Fahren im Tiefschnee und über Lawinengefahren. Autor: Cand. Med. Susanne Günther Datum: 18. Dezember 2009
Gelbes Schild mit rotem Kreis: Dieses Schild markiert gesperrte Pisten. Dies steht auch in mehreren Sprachen unter dem roten Kreis: „Gesperrt – Closed“. Diese Pisten dürfen von Wintersportlern nicht befahren werden, da sie möglicherweise in schlechtem Zustand sind oder Lawinengefahr besteht.
Grün-Weiß gestreifte Markierungen: Diese Markierungen zeigen Wild- und Waldschutzzonen an und sollten im Interesse der Umwelt nicht befahren werden.
Gelb-Schwarz karierte Fahne: Diese Fahne zeigt örtliche Gefahrenstellen an. Das können zum Beispiel Steine in der Piste oder große Eisflächen sein. Hier sollte man besonders vorsichtig fahren. Weitere Informationen
Autor: Cand. Med. Susanne Günther Datum: 18. Dezember 2009 Quellen: Deutscher Skiverband, ADAC