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Mit Spaß kochen in der Kinderküche von BonGusto
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Ernährung für Kinder Vollkorn, Milch und fünfmal Obst und Gemüse am Tag - neueste Studien sprechen sogar von sieben Portionen - sind die wichtigsten Bausteine für Kinder, die nicht nur in der Schule stark beansprucht werden, sondern dabei auch noch wachsen müssen. Aber wie bringt man seinem Kind bei, gesund zu essen? Warum mögen Kinder Süßes? Bereits in der frühen Kindheit, wissen die Mediziner heute, wird mit der Ernährung das Fundament für Gesundheit und Krankheit im Erwachsenenleben gelegt. Kleinkinder sind relativ schnell festgelegt in dem Punkt, was sie essen wollen und was nicht. Forschungsergebnisse besagen, dass es einen angeborenen Instinkt gibt, Süßes zu mögen. Die Muttermilch ist süßlich und in der Natur sind Dinge, die süß sind, meist nicht gefährlich. Unsere Vorliebe für Süßes macht also aus Sicht der Evolution Sinn. Man muss also als Eltern frühzeitig Neugierde auf Neuartiges, vielleicht weniger Süßes, wecken, wenn man im Ernährungsverhalten etwas ändern möchte. Tipps für gestreßte Eltern:
| • | Regelmäßigkeit der Mahlzeiten und Rituale sind sehr hilfreich. | | • | Essen und Trinken sollen Spaß machen. Eine gemütliche Atmosphäre und das gemeinsame Essen können entscheidend dazu beitragen, das diese Freude entsteht | | • | Kinder ab dem ersten Lebensjahr können und sollten an der üblichen Familienernährung teilnehmen. So haben sie die Möglichkeit, eine gesunde und schmackhafte Ernährung mitzuerleben und durch Nachahmung zu verinnerlichen. Damit werden Grundsteine für einen gesunden Ernährungsstil gelegt. | | • | Wichtig ist, dass Eltern sich selbst ausgewogen ernähren. Nur so können sie eine glaubhafte Vorbildfunktion haben. Vollkornbrot sollte zum Beispiel nicht als etwas Besonderes präsentiert werden, sondern einfach normaler Bestandteil des Frühstücks sein. Auch Vollkornnudeln und Salate werden gern gegessen, wenn sie regelmäßig für die ganze Familie auf dem Speiseplan stehen. | Autor: Annegret Steinkamp Datum: 03. Dezember 2008
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Frühstücken wie ein Kaiser Das Frühstück, sind sich die Experten einig, sollte der perfekte Einstieg in einen aktiven Tag sein. Aber - jedes vierte Kind verlässt mit leerem Magen das Haus, belegen Umfragen. Ein Fehlstart mit Folgen: Kinder sind in der Wachstumsphase ganz besonders auf Energiezufuhr nach der nächtlichen Schlafpause angewiesen. Werden ihre Energiereserven am Morgen nicht aufgefüllt, leiden die Konzentration und die Leistungsfähigkeit. Zu einem vollwertigen Frühstück gehören Getreide- und Milchprodukte, frisches Obst oder Gemüse sowie ein Getränk. Bei der Zusammensetzung des Frühstücks ist insbesondere auf eine ausreichende Versorgung mit Calcium zu achten. Für den Aufbau von Zähnen und Knochen ist für Kinder im Schulalter eine tägliche Aufnahme von 700 bis 1.200 Milligramm Calcium empfehlenswert. Erstes und zweites Frühstück sollten sich ergänzen. Als Faustregel gilt hier: Je kleiner das Frühstück zu Hause ausfällt, desto größer sollte der Pausensnack für die Schule sein. Schon bei den Kleinen isst das Auge mit. Deshalb sollte das Pausenfrühstück in einer praktischen Kunststoffbox so verpackt werden, dass es auch nach Stunden noch lecker aussieht. Noch ein Tipp: Haben Sie es morgens eilig oder nicht jeden Tag frisches Brot parat? Frieren Sie einzelne Brotscheiben ein. Sie können sie dann in eisigem Zustand belegen oder bestreichen und so verpacken. Bis zur Pause ist das Brot aufgetaut. Als Aufschnitt eignen sich zum Beispiel magerer Rohschinken, milder Käse oder feine Leberwurst, dazu kleine feste Cocktailtomaten (spritzen nicht beim Essen), ein Stück Gurke oder Paprika-Scheiben. Erste Hilfe für Frühstücksmuffel Doch was tun, wenn das Kind morgens einfach nichts essen will? Jetzt zu streiten, nutzt gar nichts. Es macht den Magen höchstens noch empfindlicher und führt langfristig zu Essstörungen. Für die Eltern gilt also: Entspannen, Nerven behalten und das Ziel trotzdem nicht aus den Augen zu verlieren! Denn auch, wenn der Speiseplan ihres Kindes nicht völlig der reinen Lehre entspricht – für jeden Frühstückstyp gibt es einen gesunden Kompromiss! Autor: Annegret Steinkamp Datum: 03. Dezember 2008
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Typ 1: Der ewig verschlafene Frühstücksverweigerer Der Frühstücksverweigerer ist morgens nicht aus dem Bett und später nicht aus dem Bad zu bekommen. Wenn es gelingt, ihn vor einen Teller zu locken, rührt er lustlos in Cornflakes, die längst aufgeweicht sind, oder schmiert sich im Schneckentempo ein Brot, das auf dem Teller liegen bleibt - denn jetzt muss er los, sonst kommt er wirklich zu spät! Typ 2: Der konsequente Ungesund-Esser Der Ungesund-Esser sieht gar nicht ein, warum er sich nicht allein von Semmeln, Toastbrot und Nussnugat-Creme ernähren kann und quittiert auch liebevoll hergerichtete und mit buntem Gemüse und Obst dekorierte Vollkornbrot-Teller mit hysterischen Zornausbrüchen. Er ernährt sich am liebsten von Snacks, wann immer er welchen begegnet. Typ 3: Der unkomplizierte Hunger-Haber Die unkomplizierten Hunger-Haber flitzen gleich nach dem Aufwachen und noch im Schlafanzug mit Riesen-Appetit zum Frühstückstisch und fangen an zu essen - ohne dabei besonderen Wert auf Verführungskünste oder optisches Design des Angebots zu legen. Sie lieben Familienpackungen, die sie größtenteils alleine essen. Hunger-Haber essen einfach alles – lassen sich also ohne größere Probleme auch zu Gesundem überreden. Autor: Annegret Steinkamp Datum: 03. Dezember 2008
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Typ 1: Wenigstens trinken - und später ein Pausenbrot! Am besten etwas mit Milch, um die Eiweiß- und Kalziumversorgung zu sichern, zum Beispiel der Blitz-Shake: 150 Milliliter Buttermilch mit 100 Milliliter Multivitaminsaft verrühren! Auch fertige Molkegetränke mit Fruchtsaft schmecken frisch und leicht. Sie sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Eiweiß und Kalzium! Vollkornbrot ist nicht bei allen Kinder beliebt, aber mit einigen Tricks verwandelt es sich in phantasievolle Snacks, zum Beispiel in einen Apfelburger: Eine Vollkornsemmel halbieren und beide Teile mit zwei Esslöffeln Speisequark (40 % Fett i. Tr.) bestreichen. Dann eine Prise Kakao-Getränkepulver darauf streuen und mit Apfelschnitten belegen. Typ 2: Fett und Zucker reduzieren - Gesundes interessant machen! Strecken Sie die heiß geliebten Cornflakes, Honig-Ringe oder Knusperflocken zur Hälfte mit zarten Haferflocken. Versuchen Sie es mit Apfelmus statt Marmelade und Früchtetee statt Schokodrinks. Ein Vollkorn-Toast ist zwar nicht so wertvoll wie ein richtiges Körnerbrot, aber immer noch nährstoffreicher als Weißbrot. Manche Kinder essen Vollkornschnitten dann gerne, wenn sie knusprig geröstet wurden. Eine vielversprechende Taktik ist, das Kind zum selber backen zu verführen: Dem Duft frischer Brotrinde kann sich kaum jemand entziehen. Typ 3: Viel Obst und Gemüse - Vollwertig, wann immer es geht! Nachdem der große Hunger am Morgen durch bunt und abwechslungsreich belegte Vollkornbrote gestillt wurde, bietet die Pause Gelegenheit, den kleinen Appetit mit besonders gesundem Obst und Gemüse zu stillen. Etwas Fett ist dabei erwünscht, weil einige der „grünen“ Vitamine erst damit vom Organismus verarbeitet werden können. Beliebt ist Fingerfood bei den Kleinen: Frisches knackiges Gemüse in lange Stifte schneiden und in eine Frischhaltedose packen. In ein zweites, sicher zu verschließendes Behältnis den Dipp geben: drei Esslöffel Quark, drei Esslöffel Creme fraiche, Salz, etwas Senf oder Zitrone, ein halber Bund Petersilie und ein halber Bund Dill verrühren und abschmecken. Je nach Vorliebe des Kindes mit kleingehackten Zwiebeln oder Knoblauch ergänzen. Sehr beliebt ist auch ein asiatisch angehauchter Bananen-Curry-Dipp: Eine Banane mit griechischem Joghurt (10 % Fett), Salz und einem halben TL Curry zu einem Dipp verrühren. Machen Sie Ihrem Kind Rohkost schmackhaft – aber nur vorsichtig und Schritt für Schritt. Denn sie ist schwerer verdaulich und der Organismus muss sich erst langsam daran gewöhnen. Ein wirklich gesunder und leckerer Rohkost-Frühstücksschlager ist das klassische Bircher-Benner-Müsli: ein Esslöffel Haferflocken (oder Getreideschrot, das am Abend zuvor in Wasser eingeweicht wurde), drei Esslöffel Wasser, ein bis zwei Äpfel (samt Haut und Kerngehäuse geraffelt), den Saft einer halben Zitrone und einen Esslöffel gezuckerte Kondensmilch sorgfältig mischen und zum Schluss einen Esslöffel geriebene Nüsse darüber streuen. Weitere Informationen Sie sind auf der Suche nach qualifizierten Ernährungsberatern? Infos und Adressen erhalten Sie bei dem Verband der Oecotrophologen e.V. (VDOE). Autor: Annegret Steinkamp Datum: 03. Dezember 2008
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Ernährung für Kinder;Kinder gesund Ernähren;Kinder;Ernährung;Gesunde Ernährung;Kinderessen;Vitamine |
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