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Atkins-Diät: Beschreibung Hummer, Steak und Spiegeleier mit Speck - Nahrungsmittel die als üppige Speisen oder Dickmacher bekannt sind, stehen bei der Atkins-Diät ganz oben auf dem Speiseplan. Das Konzept der Diät: Auf kohlenhydratreiche Speisen verzichten, Fett und Proteine verzehren. Dieses Ernährungs-Prinzip entwickelte der Ernährungswissenschaftler Dr. Robert Atkins in den 1970er Jahren. Mit seiner Diät-Methode wurde er zum Bestseller-Autor und die Atkins-Diät weltberühmt. Doch funktioniert diese „Wunderdiät“ wirklich? Die umstrittene Ernährungsmethode gehört zu den Außenseiterdiäten (diese sind in der Schulmedizin nicht anerkannt). Der Fettanteil beträgt 40 bis 45 Prozent, der Proteinanteil 40 Prozent. Mit 15 bis 20 Prozent Kohlenhydratanteil, ist die Diät als sehr kohlenhydratarm zu bezeichnen. Bei der Atkins-Diät geht es nicht um Energiebegrenzung oder Kalorienzählen, wie es bei vielen anderen Diäten der Fall ist (zum Beispiel Brigitte-Diät oder Weight Watchers). Die Lebensmittelauswahl ist sehr einseitig: Fleisch, Fisch, Geflügel, Käse, Sahne und Butter. Kartoffeln, Nudeln, Reis oder Obst sind bei der Atkins-Diät tabu. Durch diese Ernährungsweise sollen die, sonst für eine Diät so typischen Hungergefühle, nicht auftreten. Laut den Atkins-Diät-Verfechtern hat dieser Sättigungseffekt eine positive Wirkung – die Diät wird nicht vorzeitig abgebrochen. Autor: Viola Booth Datum: 12. Mai 2009
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Atkins-Diät: Ergebnis Laut Robert Atkins Angaben beträgt der Gewichtsverlust in der ersten Woche 2,5 bis 4,5 Kilogramm, in der zweiten Woche 1 bis 2,5 Kilogramm. Das Risiko des Jo-Jo-Effekts ist sehr hoch. Die Chance, dass durch die Diät ein Lerneffekt, im Sinne einer Ernährungsumstellung, eintritt ist hingegen sehr gering. Autor: Viola Booth Datum: 12. Mai 2009
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Atkins-Diät: Ernährungsphysiologische Bewertung Ernährungs-Experten raten von der Diät grundsätzlich ab. Eine solche Ernährung kann den Organismus schädigen: Der hohe Proteinanteil belastet die Nieren stark, der Harnsäurespiegel im Blut steigt durch die proteinreiche Ernährung an und durch den hohen Fettanteil kann es zu erhöhten Blutfettwerten kommen. All diese gesundheitlichen Einschränkungen begünstigen das Risiko von Gichtanfällen. Langfristig kann auch eine Arteriosklerose hervorgerufen werden. Auch Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen ist von dieser Diät abzuraten. Zudem werden nicht genügend Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe aufgenommen - der Mangel führt zu Verdauungsstörungen. Weitere Informationen Autor: Viola Booth Datum: 12. Mai 2009 Quellen: Biesalski, H.; Fürst, P.; Kasper, H.; Kluthe, R.; Pölert, W.; Puchstein, C.; Stähelein, H.: Ernährungsmedizin.Thieme, Stuttgart 2004 Brehme, U.; Hahn, A.; Laube, H.; Leitzmann, C.; Michel, P.; Müller, C.: Ernährung in Prävention und Therapie. Thieme, Stuttgart 2003
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Atkins-Diät;Kohlenhydrate;Fette;Proteine;Ernährung;Außenseiterdiät;Abnehmen;Robert Atkins;Ernährungsphysiologische Bewertung |
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