|


 |
 |
 |  |  |
| |
|
 |
|
|
|
|
|
Kräuter & Gewürze Aloe Vera Wohltuend ...mehr
|
|
|
 |
 |
 |
|
|
 |  |  |  |  |
|
|
 |
|
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
Übergewicht (Adipositas): Ursachen Liegt der Körperfettanteil erheblich über dem Normalmaß, besteht Übergewicht (Adipositas). Die Adipositas ist eine chronische Krankheit, die die Lebensqualität stark einschränkt und zu schweren Erkrankungen führen kann. Die Ursache für Übergewicht können Krankheiten sein, wie zum Beispiel eine Schilddrüsen-Unterfunktion, sowie die Einnahmebestimmter Medikamente (z.B. Antidepressiva, Kortison). Essstörungen, Stress und seelische Probleme können Triebfeder des Übergewichts sein. Meist liegt die Ursache der Adipositas in der Kombination verschiedener Faktoren: der genetischen Disposition und dem persönlichen Lebensstil. Bewegungsmangel und eine erhöhte Kalorienzufuhr führen zu einer positiven Energiebilanz: Dem Körper werden mehr Nährstoffe hinzugefügt, als er verbrauchen kann. Die nicht zu nutzende Energie wird dann in den Fettzellen gespeichert und „angesetzt“. In den Industrieländern spielt Übergewicht eine immer größere sozialpolitische und sozialmedizinische Rolle. In Deutschland ist jeder dritte Erwachsene so übergewichtig, dass aus medizinischer Sicht eine Gewichtsreduktion sinnvoll ist. Auch sind immer mehr Kinder und Jugendliche deutlich übergewichtig und erkranken an Folgen wie Diabetes mellitus. Autor: Marie-Luise Lemberg, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juni 2008
|
zur nächsten Seite (Symptome)
 |
 |
Übergewicht (Adipositas): Symptome Durch Allgemeinbeschwerden, wie vermehrtes Schwitzen, körperliches Unwohlsein, Atembeschwerden, Gelenkprobleme etc. kann starkes Übergewicht die Lebensqualität sehr einschränken. Aus medizinischer Sicht sind vor allem die Folgeerkrankungen der Adipositas gefürchtet, die auch die Lebenserwartung einschränken. Übergewicht erhöht das Risiko von: Autor: Marie-Luise Lemberg, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juni 2008
|
zur nächsten Seite (Diagnose)
 |
 |
Übergewicht (Adipositas): Diagnose Mit dem Körpermassenindex (Body-Mass-Index, BMI) lässt sich errechnen, ob Normalgewicht, Unter- oder Übergewicht vorliegt. Der BMI errechnet sich aus dem Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat (kg/m²). Nach WHO-Richtlinien gilt ein BMI von 25 als Übergewicht und ein BMI von 30 als Adipositas. Auch das Fettverteilungsmuster gibt Aufschluss über das Gewicht. Eine einfache Schätzung des Bauchfetts anhand des Taillenumfangs hilft bei der Einschätzung, ob Übergewicht vorliegt. Dabei gilt ein Taillenumfang bei Männern von 94 Zentimeter und bei Frauen von 80 Zentimeter als Übergewicht. Als Adipositas wird ein Taillenumfang bei Männern von 102 Zentimeter und Frauen von 88 Zentimeter angesehen. Bei starkem Übergewicht empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Wichtig für die Behandlung der Adipositas ist ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt bezüglich Lebensstil, Ernährungs- und Bewegungsverhalten, möglichen Erkrankungen, Medikamenten etc. Um den Gesundheitszustand zu beurteilen, werden Blut-Untersuchungen, eine Blutdruckmessung, Ultraschall-Untersuchungen von Galle und Leber und ein EKG durchgeführt. Bei den Untersuchungen lassen sich mögliche krankhafte Ursachen für das Übergewicht abklären und nachprüfen, ob es schon zu Folgeerkrankungen gekommen ist. Autor: Marie-Luise Lemberg, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juni 2008
|
zur nächsten Seite (Behandlung)
 |
 |
Übergewicht (Adipositas): Behandlung Die Deutsche Adipositas Gesellschaft empfiehlt eine medizinische Behandlung ab einem BMI von 30. Außerdem sollte Übergewicht bei einem BMI zwischen 25 und 29 behandelt werden, wenn zusätzlich übergewichtsbedingte Krankheiten (z.B. Diabetes mellitus), psychosoziale Folgen, durch Übergewicht verstärkte Erkrankungen oder ein Taillenumfang von adipösem Ausmaß bestehen. Ziele der Behandlung von Übergewicht sind die langfristige Erhöhung der Lebensqualität, der Lebenserwartung sowie die Senkung des Erkrankungsrisikos durch langfristige Gewichtsstabilität. Der Erfolg einer Therapie setzt hohe Mitarbeit und Motivation des „Abnehmwilligen“ voraus. Die Therapie besteht aus drei Komponenten:
| • | Bewegungstherapie (regelmäßige körperliche Bewegung und Sport) | | • | Ernährungstherapie (langfristige Ernährungsumstellung, am besten mit Ernährungsberatung) | | • | Verhaltenstherapie (v.a. bei seelisch bedingten Essstörungen als Ursache des Übergewichts) | Wenn diese Behandlung nicht ausreicht, um das Übergewicht zu reduzieren, kann der Arzt zusätzlich Medikamente verschreiben. In schweren Fällen ist eine Operation bei Übergewicht (z.B. Magenband-OP) die letzte Möglichkeit, abzunehmen. Wenn eine Erkrankung Ursache des Übergewichts ist (z.B. eine Schilddrüsen-Unterfunktion), muss diese behandelt werden. Autor: Marie-Luise Lemberg, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juni 2008
|
zur nächsten Seite (Prognose)
 |
 |
Übergewicht (Adipositas): Prognose Übergewicht erhöht das Risiko von schweren Folgeerkrankungen erheblich. Adipositas verringert die Lebenserwartung und die Lebensqualität. Es ist daher wichtig, dauerhaft abzunehmen. Durch die Senkung des Körpergewichts bei Übergewicht lässt sich Folgendes erreichen:
| • | Das Risiko, an Diabetes mellitus zu erkranken, verringert sich | | • | Das Risiko, an einer Krebserkrankung zu versterben, sinkt | | • | Zu hohe Blutfett-Werte (v.a. Cholesterin) bessern sich | | • | Erhöhte Blutzucker-Werte sinken | | • | Der Bluthochdruck bessert sich | Es empfiehlt sich, bei Adipositas unter professioneller Anleitung abzunehmen (Arzt, Ernährungsberatung). Denn eine zu schnelle und radikale Gewichtsreduktion ist nicht gesund. Es kann beispielsweise zu einer Abnahme der Knochendichte (Osteoporose) und zu Gallensteinen kommen. Autor: Marie-Luise Lemberg, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juni 2008
|
zur nächsten Seite (Vorbeugung)
 |
 |
Übergewicht (Adipositas): Vorbeugung Übergewicht lässt sich vorbeugen, indem man darauf achtet, dass die Energiebilanz ausgeglichen bleibt. Das bedeutet, dass man nur so viel an Energie (Kalorien) zu sich nimmt, wie man verbraucht. Zum einen ist es ratsam, auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit frischem Obst, Gemüse und Vollkornprodukten zu achten. Zuviel Fett und Zucker sowie Alkohol sollte man meiden. Außerdem empfehlen sich mehrere kleine, über den Tag verteilte anstatt drei großer, üppiger Mahlzeiten. Zum anderen ist körperliche Aktivität wichtig, um den Stoffwechsel anzukurbeln und den Grundumsatz zu steigern. Bei starkem Übergewicht ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, um die Ursachen abzuklären und um unter professioneller Anleitung gesund abzunehmen. Weitere Informationen Wichtige Informationen finden Sie auch bei der Deutschen Adipositas-Gesellschaft. Sie sind auf der Suche nach qualifizierten Ernährungsberatern? Infos und Adressen erhalten Sie bei dem Verband der Oecotrophologen e.V. (VDOE). Autor: Marie-Luise Lemberg, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juni 2008 Quellen: Evidenz-basierte Leitlinie der Deutschen Adipositas-Gesellschaft: Therapie und Prävention der Adipositas.(Stand: 2007) Herold, G.: Herold Innere Medizin. Selbstverlag, Köln 2008
|
|
|
 |
 |
|
 |
|
 |
 |
Übergewicht;Dick;Fett;Fettsucht;Diät;Abnehmen;Adipositas;Adipostas per magna;adipös |
|

 |
 |
 |  |  |
|
 |
 |
 |
FOCUS GESUNDHEIT sendet auf folgenden Plattformen:.
|
 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |

 


 |
 |
 |  |  |
| |
|
 |
|
|
|
|
|
Anzeige: Neue CD Zeit für mich So starten Sie positiv in den Tag ...mehr
|
|
|
 |
 |
 |
|
|